3D Kino – Kino-Erlebnis in der dritten Dimension


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3D Kino

3D Kino – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Das dem 3D Kino zugrunde liegende Patent wurde bereits kurz vor dem Ende des 19. Jahrhunderts durch den Briten William Friese-Greene beantragt. Der erste längere Film, der als echter Wegbereiter für das 3D Kino gewertet werden kann, war „The Power of Love“.

Statt der bis dahin üblichen Verwendung der Farben Schwarz und Weiß wurde dieser Film in Grün und Rot aufgezeichnet. Der plastische Effekt wurde durch die Nutzung von Polarisationsfiltern in den Brillen für die Kinobesucher erzielt.

Der eigentliche Startschuss für das 3D Kino in der modernen Form fiel 1960 mit dem Streifen „Der Schatz der Balearen“, bei dem die heute noch übliche CinemaScope-Technik verwendet wurde.

 

Welche Technologien nutzt ein 3D Kino?

Während beim Anschauen der 3D Filme im Fernsehen oder auf dem Computer sowohl Shutterbrillen als auch Polarisationsbrillen verwendet werden können, kommen im 3D Kino in der Regel nur Polarisationsbrillen zum Einsatz. Sie haben den Vorteil, dass sie deutlich günstiger und leichter als Shutterbrillen sind. Hinzu kommt, dass bei Shutterbrillen eine bestimmte Distanz bis zum verwendeten Display eingehalten werden muss. Außerdem benötigen Polarisationsbrillen im Gegensatz zu Shutterbrillen keine Stromquelle.

Die meisten 3D Filme werden als digitale Daten zur Verfügung gestellt. Einige ältere Filme werden im IMAX 3D Verfahren hergestellt. Für die Vorführungen sind zwei perfekt ausgerichtete Projektoren und zweistreifiges Filmmaterial notwendig. Ein völlig neues Verfahren für das 3D Kino wurde vom Unternehmen Dolby entwickelt. Es trägt die Bezeichnung Infitec und arbeitet mit Multiwellen-Triplets. Parallel laufen Forschungen, deren Ziel es ist, die Bildwiederholungsrate drastisch zu erhöhen. Damit kann das Auftreten von Artefakten wie ein „Nachlaufen“ bei schnellen Szenen der 3D Filme deutlich reduziert werden.

 

Warum hat das 3D Kino eine gute Zukunft?

Kinobetreiber, die lediglich 2D Filme zeigen können, beklagen sich inzwischen über rückläufige Besucherzahlen. Ursache sind die zahlreichen Streaming-Plattformen, die im Internet entstanden sind in Kombination mit der voranschreitenden Entwicklung bei der Beamer-Technik und der Sound-Technik für das heimische Wohnzimmer. Damit lässt sich auch im privaten Reich der Eindruck erwecken, im Sessel eines Kinos zu sitzen.

3D Fernseher sind aktuell noch sehr teuer. Dadurch kann sich das 3D Kino eine Marktnische zunutze machen. Special Effects und moderne Computerprogramme machen es möglich, den Zuschauer mitten ins Geschehen hinein zu versetzen. Ein aktuelles Beispiel ist der Erfolgsfilm „Avatar“. Aber auch ältere Filme werden für die Vorführung in einem 3D Kino aufbereitet. Dabei wird nicht die einfache Umwandlung wie im 3D Fernsehgerät genutzt, sondern es erfolgt eine Nachbearbeitung mit professioneller Software. Beispiele für Zweitplatzierungen als 3D Filme sind „Kampf der Titanen“, „Alice im Wunderland“ und „G-Force – Agenten mit Biss“.